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Einkauf und Finanzen

Freigaben im Einkauf, mit allen Stufen und Ausnahmen

Ihre Genehmigungsregeln sind aus Ihrer Organisation, Ihren Compliance-Vorgaben und vielen Einzelentscheidungen gewachsen. Ein ERP-System bildet sie selten vollständig ab, deshalb ist der Weg bis zur Bestellung oft Handarbeit. Mit nexxcite wird daraus ein geregelter Ablauf: nach Ihren Regeln, nachvollziehbar dokumentiert und angebunden an Ihr führendes System.

  • Mehrstufige Freigaben nach Betrag
  • Anbindung ans führende System
  • Fristen mit Erinnerung
  • Schwellen selbst ändern, ohne Dienstleister

Worauf es ankommt

Ihre Freigaberegeln sind Wissen Ihrer Organisation

Eine Regel An einer Stelle festgehalten Betrag, Warengruppe, Kostenstelle und Investition stehen vollständig und lesbar an einer Stelle.
Selbst geändert Neue Schwellen Steigt die Grenze von 1.000 auf 2.500 €, ändern Sie den Wert im Entwurf und geben ihn frei.
Kein Abtippen Das ERP bleibt führend Nach der Freigabe geht die Bestellung über die Schnittstelle ins führende System.
Vollständiger Nachweis Ohne Zusatzaufwand Wer was nach welcher Regel genehmigt hat, zeigt eine Abfrage. Eine Suche in Postfächern ist nicht nötig.

Heute und morgen

Von der Freigabe per E-Mail zum dokumentierten Genehmigungsablauf

Heute

Halb im System, halb im Kopf

Die einfachen Fälle laufen im Werkzeug, die Ausnahmen per E-Mail. Nach einiger Zeit kennt niemand mehr alle Regeln, und das zeigt sich im Audit.

  • Bestellanforderung als PDF im Postfach der Bereichsleitung
  • Wer gerade genehmigen muss, weiß nur der Einkauf
  • Lieferantennachweise laufen unbemerkt ab
  • Rechnungen ohne passende Bestellung bleiben liegen
  • Kündigungsfristen im Kalender einer einzelnen Person
Mit nexxcite

Eine Regel für alle Fälle

Jede Anforderung durchläuft dieselben vollständigen Freigaberegeln, und jede Freigabe findet im System statt.

  • Freigabestufe aus Betrag, Warengruppe und Kostenstelle
  • Erinnerung und Eskalation in Arbeitsstunden
  • Nachweise mit Ablaufdatum und Wiedervorlage
  • Abweichungen werden gezielt geklärt
  • Vertragsfristen mehrstufig erinnert

Typische Prozesse

Die Abläufe vor und neben dem ERP

Bestellung, Wareneingang und Buchhaltung bleiben im führenden System. nexxcite übernimmt die Schritte, die heute per E-Mail, Tabelle und auf Zuruf laufen.

Bedarfsanforderung mit Genehmigungsablauf

Der Weg vom Bedarf bis zur Bestellung: Positionen, Budget und Begründung erfassen, Warengruppe und Kostenstelle auf Wunsch von der KI vorschlagen lassen, Freigabestufen nach Betrag, Warengruppe und Kostenstelle und am Ende die Übergabe ans führende System. Den Stand sehen Antragsteller selbst, ohne beim Einkauf nachzufragen.

  • Positionen
  • Vorschlag per KI
  • Mehrstufige Freigabe
  • ERP-Übergabe
  • Statusverfolgung

Lieferantenfreigabe

Selbstauskunft über ein Portal, Prüfung der Nachweise, Freigabe durch Einkauf, Qualität und Compliance, wiederkehrende Bewertung.

  • Portal
  • Nachweise
  • Bewertung

Rechnungsprüfung

Abgleich zwischen Bestellung, Lieferung und Rechnung, einschließlich der Fälle, in denen etwas nicht zusammenpasst.

  • Postfach
  • Vier Augen

Vertragsfristen

Laufzeiten, Kündigungs- und Verlängerungsfristen mit mehrstufiger Erinnerung. Hier kostet eine übersehene Frist unmittelbar Geld.

  • Kündigungsfrist
  • Nachträge

Investitionsfreigabe

Investitionsanträge mit Begründung und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung, freigegeben bis zur Geschäftsführung.

Budgets je Kostenstelle

Was bestellt, was freigegeben und was noch offen ist, zeigen Ansichten auf denselben Datenbestand. Eine separat gepflegte Liste braucht es nicht.

Low Code in der Praxis

Vom Antrag bis zur Bestellung im ERP-System

Ein Ablauf, den fast jedes Unternehmen kennt: die Bedarfsanforderung mit betragsabhängiger Freigabe. Jeder Schritt wird im Editor eingerichtet, ohne Programmierung, und lässt sich später von Ihnen selbst ändern.

Bedarfsanforderung mit Freigabe 1 / 6
  1. Antrag erfassen Formular mit Prüfregeln Start
  2. Warengruppe vorschlagen KI-Unterstützung im Formular KI
  3. Freigabestufe bestimmen Regel auf dem Betrag
  4. Genehmigung anfordern Aufgabe, Erinnerung, Eskalation Fristen
  5. Bestellung übergeben Aufruf der ERP-Schnittstelle
  6. Auswertung bereitstellen Portalansicht und Dashboard
  1. 01

    Die Anforderung wird erfasst

    Ein Formular, das Sie selbst gestalten: Pflichtfelder, Auswahllisten aus Ihren Stammdaten, Anhänge. Wer welche Felder sieht, hängt von der Rolle ab.

  2. 02

    Der Assistent macht Vorschläge

    Anhand der Beschreibung schlägt die KI Warengruppe und Kostenstelle vor. Die antragstellende Person bestätigt oder korrigiert. So werden die Angaben genauer, ohne dass jemand dafür geschult werden muss.

  3. 03

    Der Betrag bestimmt die Freigabestufe

    Bis 1.000 € genehmigt die Teamleitung, darüber die Bereichsleitung, ab 10.000 € zusätzlich der Einkauf. Diese Schwellen ändern Sie später selbst im Editor.

  4. 04

    Die Genehmigung wird eingeholt

    Die zuständige Person erhält Aufgabe und E-Mail. Bleibt sie liegen, erinnert die Plattform und eskaliert nach Ihrer Regel. Die Fristen werden in Arbeitsstunden berechnet.

  5. 05

    Die Bestellung geht ins ERP-System

    Nach der Freigabe legt die Plattform die Bestellung über die Schnittstelle im ERP-System an, mit den Werten aus dem Antrag. Niemand muss etwas abtippen, und beide Systeme haben denselben Stand.

  6. 06

    Der Stand ist jederzeit sichtbar

    Antragsteller sehen ihren Vorgang im Portal, der Einkauf seine Auswertung im Dashboard. Beides sind Ansichten auf denselben Datenbestand, eine zusätzliche Liste muss niemand pflegen.

So entsteht ein Prozess wie dieser im Editor.

Spätere Anpassungen nehmen Sie selbst im Editor vor.

Im Detail · Freigabestufe

Warum es auf die Freigabestufe ankommt

  1. 01

    Regeln, die sich nicht in ein Feld schreiben lassen

    Bis 1.000 € genehmigt die Teamleitung. Darüber die Bereichsleitung. Ab 10.000 € zusätzlich der Einkauf. Bei IT-Beschaffungen unabhängig vom Betrag immer die IT-Leitung. Bei Investitionen die Geschäftsführung. Und wenn die genehmigende Person selbst die antragstellende ist, geht es eine Stufe höher.

    • Betrag
    • Warengruppe
    • Investition
    • Eigenantrag
  2. 02

    Der übliche Weg: halb im System, halb im Kopf

    Die einfachen Fälle laufen im Werkzeug, die Ausnahmen per E-Mail. Nach einiger Zeit kennt niemand mehr alle Regeln vollständig, und das zeigt sich bei der Prüfung im Audit.

  3. 03

    Mit nexxcite: eine Regel für alle Fälle

    Die Freigabestufe ist eine Regel, die Betrag, Warengruppe, Kostenstelle, Investitionskennzeichen und die antragstellende Person berücksichtigt. Sie steht an einer Stelle und ist lesbar. Die Schwellen ändern Sie selbst, ohne auf eine neue Softwareversion zu warten.

    • Lesbar
    • Selbst geändert
    • Ohne Dienstleister
  4. 04

    Die Folge: Der Nachweis entsteht automatisch

    Weil jede Freigabe im System stattfindet, ist die Frage „Wer hat das genehmigt und nach welcher Regel?“ eine Abfrage und keine Suche in Postfächern.

KI im Einkauf

Der Einkauf pflegt seine Regeln selbst, die KI kann unterstützen

Beim Ändern: Ab sofort soll jede Bestellung über 25.000 € zusätzlich von der Geschäftsführung freigegeben werden. Diese Änderung nimmt der Einkauf im Editor vor. Auf Wunsch übernimmt der Assistent die Umsetzung aus einer kurzen Beschreibung und passt Regel, Ablauf, Rolle und Benachrichtigung als Entwurf an. Laufende Anträge bleiben unberührt, wirksam wird die Änderung erst mit Ihrer Freigabe.

Im Alltag: Aus der Beschreibung einer Anforderung schlägt die KI Warengruppe und Kostenstelle vor, die antragstellende Person bestätigt oder korrigiert. Die Teamleitung kann fragen: „Welche offenen Bestellanforderungen über 5.000 € warten noch auf meine Freigabe?“ Die Antwort kommt als sortierte Liste, ermittelt mit ihren Berechtigungen.

Weil passende Werte bereits vorgeschlagen werden, verbessert sich die Datenqualität, ohne dass dafür eigens geschult werden muss.

  • Regeländerungen per Beschreibung, im Entwurf und zurücknehmbar
  • Warengruppe und Kostenstelle als Vorschlag
  • Auswertungen offener Freigaben in natürlicher Sprache
  • Zusammenfassung langer Klärungsverläufe
  • Im Rechtekontext der fragenden Person
  • Eigene Zugangsschlüssel, keine gesonderte KI-Lizenz

Im Detail · Rechnungsprüfung

Wenn die Rechnung nicht zur Bestellung passt

Der Normalfall ist schnell erledigt. Entscheidend ist, was mit den Ausnahmen passiert.

  1. 01

    Die Rechnung kommt ins Postfach

    Ein überwachtes Postfach nimmt Rechnungen an und legt je Eingang einen Vorgang an, mit Anhang, Absender und Eingangsdatum.

    • Überwachtes Postfach
  2. 02

    Zuordnung zur Bestellung

    Der Vorgang wird der Bestellung zugeordnet, auch teilweise. Passen Menge und Betrag, geht er direkt in die Freigabe.

  3. 03

    Abweichungen werden geklärt

    Stimmt etwas nicht, geht der Vorgang mit einer konkreten Rückfrage an die bestellende Person und kommt mit ihrer Antwort zurück. So bleibt nichts unbemerkt liegen.

    • Rückfrage
    • Frist
    • Eskalation
  4. 04

    Freigabe nach dem Vier-Augen-Prinzip

    Zwei unabhängige Freigaben, dokumentiert mit Zeitpunkt und Person. Danach geht die Rechnung an die Buchhaltung.

    • Vier Augen
    • Übergabe an die Buchhaltung

Ihr eigener Bereich

Der Einkauf bekommt eine eigene Anwendung

Auf nexxcite ist der Einkauf ein eigener Bereich: eigene Navigation mit Anforderungen, Lieferanten, Verträgen und Budgets, eine Startseite mit allem, was auf die eigene Freigabe wartet, eine eigene Farbgestaltung und ein Einkaufs-Assistent, der nur Einkaufsdaten kennt.

Zugriffsregeln wirken bis auf den Datensatz: Jede Abteilung sieht nur die Anforderungen ihrer eigenen Kostenstelle, die Bereichsleitung die ihres Bereichs, der Einkauf alle.

Lieferanten bekommen einen Zugang mit eigener Oberfläche und sehen dort ausschließlich ihre eigene Selbstauskunft und ihre eigenen Nachweise.

  • Lese- und Bearbeitungsgrenzen je Kostenstelle
  • Feldberechtigungen, etwa für Konditionen
  • Eigene Navigation, Startseite und Farbgestaltung
  • Einkaufs-Assistent mit eigenen Werkzeugen
  • Lieferantenzugang mit eigener Rolle
  • Personal- und IT-Daten für den Einkauf unsichtbar

Anbindung

Ihr ERP bleibt führend, nexxcite liefert ihm zu

ERP-System

Freigegebene Anforderungen werden mit den Werten aus dem Antrag zur Bestellung im führenden System.

  • Abgesicherte Schnittstelle
  • Aufrufe an andere Systeme
  • Gängige Datenformate

Rechnungseingang

Rechnungen und Lieferantenpost aus überwachten Postfächern, Benachrichtigungen an alle Beteiligten.

  • Exchange Online
  • IMAP und SMTP

Stammdaten

Kostenstellen, Warengruppen und Lieferanten aus dem führenden System, regelmäßig abgeglichen.

  • Excel und CSV
  • Zeitpläne
  • Überwachte Hintergrundaufgaben

Einwände

Was Einkauf und Finanzen vorher wissen wollen

Unser ERP hat doch einen Freigabeworkflow. Wozu nexxcite?

Für alles, was dort nicht hineinpasst: Regeln mit vielen Ausnahmen, Antragsteller ohne ERP-Zugang, Klärungsfälle, Lieferantennachweise, Vertragsfristen. Das ERP bleibt führend. nexxcite sorgt dafür, dass das, was dort ankommt, vollständig und freigegeben ist.

Ersetzt nexxcite unser ERP oder die Buchhaltung?

Nein. Bestellungen, Wareneingang und Buchhaltung bleiben im führenden System; es entstehen keine Buchungssätze und keine Bilanz. Auch ein Beschaffungsportal mit elektronischen Lieferantenkatalogen im großen Maßstab ersetzt nexxcite nicht. nexxcite übernimmt die Schritte davor und daneben: von der Anforderung bis zur Freigabe, die Klärungsfälle und die Fristen, also alles, was heute per E-Mail läuft.

Wer ändert die Schwellen, wenn sich die Richtlinie ändert?

Sie selbst. Die Freigabestufe ist eine lesbare Regel. Eine neue Schwelle wird im Entwurf geändert, geprüft und freigegeben, ohne neue Softwareversion und ohne Dienstleister. Laufende Anträge bleiben dabei unberührt.

Brauchen alle Antragsteller eine Lizenz?

Nein. Lizenziert werden die Plattform und die gleichzeitig angemeldeten Nutzer, nicht jede Person, die gelegentlich eine Anforderung stellt.

Wie kommen die Daten ins ERP?

Über dessen Schnittstelle: Nach der Freigabe ruft die Plattform das führende System auf und übergibt die Werte aus dem Antrag. Schlägt die Übergabe fehl, wird das am Vorgang sichtbar.

Können Lieferanten selbst Daten pflegen?

Ja, über einen eigenen Zugang mit eigener Rolle. Sie sehen ausschließlich ihre eigene Selbstauskunft und ihre eigenen Nachweise. Interne Bewertungen und Vermerke sind für diesen Zugang nicht vorhanden.

Ist das revisionssicher?

Jede Freigabe findet im System statt und ist mit Zeitpunkt, Person und Regel am Vorgang dokumentiert. Wie Sie das in Ihre Prüfungs- und Aufbewahrungsvorgaben einbetten, besprechen wir gern am konkreten Fall.

Live-Demo

Wir bauen Ihre Freigaberegel in der Demo nach

Je mehr Ausnahmen Ihre Regel kennt, desto weiter liegen Ihr heutiges System und die tatsächliche Praxis auseinander. Bringen Sie Ihre Regel mit. Wir bauen sie in der Demo mit allen Ausnahmen auf.

  • Ihre Freigaberegel statt Musterablauf
  • Live gebaut, im Editor oder mit KI
  • Remote oder vor Ort