Rechte bis auf den Datensatz
Rollen legen fest, welche Datensätze jemand lesen, anlegen, bearbeiten oder löschen darf, zum Beispiel „nur die eigene Kostenstelle“.
Zentrale Rechteprüfung
Wer alle Prozesse auf einer Plattform betreiben möchte, muss klären, ob dann etwa die IT die Personalvorgänge sieht. Diese Trennung muss technisch gesichert sein, nicht nur organisatorisch. In nexxcite läuft deshalb jeder Zugriff durch eine zentrale Rechteprüfung, auch der Zugriff der KI.
Granularität
Grundprinzip
In vielen Systemen ist eine Berechtigung ein Kreuz in einer Matrix: Eine Rolle darf einen Datensatz-Typ lesen, ja oder nein. Das funktioniert, bis der erste Sonderfall auftritt.
„Die Teamleitung sieht die Anträge des eigenen Teams, im Vertretungsfall auch die des Nachbarteams, bei Eskalation alle des Bereichs, und die Personalabteilung sieht Anträge zu ihrer eigenen Person nicht.“ So sehen Berechtigungen in der Praxis häufig aus, und in einer Matrix lassen sie sich nicht abbilden.
In nexxcite ist eine Leseberechtigung ein Ausdruck, also eine Regel, die bei jedem Zugriff ausgewertet wird. Sie berücksichtigt Beziehungen, Rollen, Feldwerte und die anfragende Person. Der Sonderfall wird so zu einer Regel unter anderen.
Sicherheit
Ob jemand über die Oberfläche oder das Kundenportal arbeitet, ob ein anderes System über die Schnittstelle zugreift, ein KI-Assistent eine Frage beantwortet oder nachts eine Automatisierung läuft: Jeder Zugriff durchläuft dieselbe Rechteprüfung. Das gilt auch für die KI.
Rollen legen fest, welche Datensätze jemand lesen, anlegen, bearbeiten oder löschen darf, zum Beispiel „nur die eigene Kostenstelle“.
Ein Assistent sieht genau das, was sein Nutzer sehen darf. Was die Rechteprüfung ausfiltert, ist für die KI nicht vorhanden.
Einmalige Anmeldung mit dem bestehenden Firmenkonto (Single Sign-on), Anbindung an Ihr Verzeichnis und Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Isolation
Trennung bedeutet hier mehr als unsichtbare Daten: Für andere Bereiche ist nicht erkennbar, dass ein Bereich überhaupt existiert.
Für die Personalabteilung gibt es keine IT-Tickets. Sie erscheinen weder ausgegraut noch gesperrt, sie sind schlicht nicht vorhanden.
Fachbereiche arbeiten auf derselben Plattform, ohne einander Einblick geben zu müssen.
KI ohne Sonderrechte
Was die Rechteprüfung ausfiltert, existiert für die KI nicht
Der Assistent sucht mit den Rechten der Person, die fragt, und nie mit mehr. Zusätzlich legen Sie je Assistent fest, welche Datenbereiche er überhaupt kennt.
KI im ArbeitsalltagWas dazugehört
Die Rechteprüfung ist Teil jeder Datenbankabfrage und sitzt nicht in der Oberfläche. Daten, die eine Person nicht sehen darf, werden nie geladen. Oberfläche, Kundenportal, REST-API, KI-Assistent, MCP und Automatisierung nutzen dieselbe Prüfung. Dass ein Zugangsweg die Prüfung umgeht, ist damit ausgeschlossen.
Single Sign-on über OpenID Connect, LDAP und Active Directory, Zwei-Faktor-Authentifizierung.
Rollen schließen andere Rollen ein. Hat jemand mehrere, entscheidet die Priorität.
Schlüssel für andere Systeme werden an einer Stelle und mit eigenen Berechtigungen verwaltet, nicht verteilt über einzelne Abläufe.
Hintergrundläufe und zeitgesteuerte Abläufe laufen in einem festgelegten Sicherheitskontext, also mit klar definierten Rechten.
Verborgene Datensätze melden „nicht gefunden“ statt „nicht erlaubt“. Schon diese Unterscheidung würde verraten, dass es sie gibt.
Für Ihre Sicherheitsabteilung
Geprüft wird eine Aussage: Es gibt genau eine Stelle, an der Berechtigungen durchgesetzt werden, und alle Zugangswege führen durch sie hindurch. Das lässt sich testen, gern gemeinsam in einem technischen Termin.
Etwa: Teamleitung Einkauf, sieht nur die eigene Kostenstelle, keine Personaldaten.
In Listen, Suche und Dashboards prüfen Sie, was erscheint und was nicht.
Dieselben Daten per REST-API im Kontext derselben Rolle. Verborgenes meldet „nicht gefunden“.
„Zeig mir alle offenen Anforderungen.“ Die Antwort enthält genau das, was die Rolle sehen darf.
Alle drei Wege liefern dasselbe Ergebnis, weil sie dieselbe Rechteprüfung durchlaufen.
Häufige Fragen
Nicht zwangsläufig. Administration lässt sich je Bereich trennen, und Rechte gelten auch für die Konfiguration selbst. Wer welche Bereiche verwalten darf, legen Sie fest.
Nur, was seine Rolle zulässt, in der Regel die eigenen Vorgänge. Interne Strukturen, andere Kunden und andere Bereiche existieren für ihn nicht.
Nein. Der Assistent arbeitet mit den Rechten seines Nutzers. Zusätzlich können Sie je Assistent festlegen, welche Datenbereiche er kennt. Damit wird sein Zugriff weiter eingeschränkt, nie erweitert.
Über OpenID Connect für Single Sign-on, dazu LDAP und Active Directory für Benutzer- und Gruppendaten. Zwei-Faktor-Authentifizierung wird unterstützt. Rollen und Berechtigungen führt nexxcite.
Ja. Mehrere Tochtergesellschaften können in einer Installation arbeiten, mit strikt getrennten Daten und auf Wunsch getrennter Administration.
Live-Demo
Bringen Sie einen konkreten Fall mit, etwa zwei Bereiche, die sich gegenseitig nicht sehen dürfen. Daran lässt sich das Berechtigungsmodell gut prüfen.