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Abläufe und Regeln

Abläufe automatisieren, Regeln zentral festlegen

Fast jedes Werkzeug kann bei einem Statuswechsel eine E-Mail verschicken. Viele Prozesse brauchen mehr: Ein Ablauf trägt Daten aus mehreren Systemen zusammen, verarbeitet eine Datei Zeile für Zeile, rechnet Fristen in Geschäftsstunden und läuft je nach Ergebnis unterschiedlich weiter. Das alles bilden Sie in nexxcite im Editor ab.

  • Verzweigungen und Schleifen
  • Fristen in Geschäftsstunden
  • Anbindung anderer Systeme
  • Regeln, die immer gelten

Was einen Prozess trägt

Drei Bausteine tragen einen Prozess

Der Ablauf Hat einen Anfang, ein Ende und einen Weg Ausgelöst von einem Klick, einem Zeitplan, einer E-Mail oder einem anderen System, mit Verzweigungen, Schleifen und Rückfragen.
Die Regel Gilt immer, ohne Auslöser Pflichtfelder, Berechnungen, Prüfungen und Sichtbarkeit sind am Datenmodell hinterlegt und greifen überall, ohne dass jemand sie auslöst.
Die Frist Rechnet in Geschäftsstunden Geschäftszeiten und Feiertage legen Sie einmal fest. Eskalationen richten sich danach und nicht nach dem Kalender.

Zwei Werkzeuge

Warum nexxcite Abläufe und Regeln trennt

Ein Ablauf ist eine Folge von Schritten, die jemand oder etwas auslöst: ein Klick, ein Zeitplan, eine eingehende E-Mail, ein Aufruf über die Schnittstelle, das Überschreiten eines Schwellwerts. Er hat einen Anfang, ein Ende und einen sichtbaren Weg dazwischen.

Eine Regel hat keinen Auslöser in diesem Sinn, sie gilt einfach. Ein Pflichtfeld ist immer ein Pflichtfeld. Eine Berechnung ergibt sich immer aus ihren Eingangswerten. Eine Sichtbarkeitsregel greift immer.

Viele Werkzeuge kennen nur Abläufe. Dort müssen auch Selbstverständlichkeiten als Automatisierung nachgebaut werden, und die Konfiguration wird mit der Zeit unübersichtlich: viele kleine Automatisierungen, die eigentlich Regeln sind, und niemand weiß mehr, welche wann greift.

In nexxcite legen Sie Regeln am Datenmodell fest. Sie gelten überall: in der Oberfläche, über die Schnittstelle und in Abläufen im Hintergrund.

  • Berechnungen, die sich aus anderen Feldern ergeben
  • Vorbelegungen beim Anlegen eines Datensatzes
  • Pflichtfelder abhängig von Zustand oder Rolle
  • Prüfregeln mit eigener Fehlermeldung
  • Nachschlagen und automatisches Befüllen aus verbundenen Datensätzen
  • Sichtbarkeitsgrenzen als Bedingung formuliert

Low Code in der Praxis

Vom Antrag bis zur Bestellung im ERP-System

Ein Ablauf, den fast jedes Unternehmen kennt: die Bedarfsanforderung mit betragsabhängiger Freigabe. Jeder Schritt wird im Editor eingerichtet, ohne Programmierung, und lässt sich später von Ihnen selbst ändern.

Bedarfsanforderung mit Freigabe 1 / 6
  1. Antrag erfassen Formular mit Prüfregeln Start
  2. Warengruppe vorschlagen KI-Unterstützung im Formular KI
  3. Freigabestufe bestimmen Regel auf dem Betrag
  4. Genehmigung anfordern Aufgabe, Erinnerung, Eskalation Fristen
  5. Bestellung übergeben Aufruf der ERP-Schnittstelle
  6. Auswertung bereitstellen Portalansicht und Dashboard
  1. 01

    Die Anforderung wird erfasst

    Ein Formular, das Sie selbst gestalten: Pflichtfelder, Auswahllisten aus Ihren Stammdaten, Anhänge. Wer welche Felder sieht, hängt von der Rolle ab.

  2. 02

    Der Assistent macht Vorschläge

    Anhand der Beschreibung schlägt die KI Warengruppe und Kostenstelle vor. Die antragstellende Person bestätigt oder korrigiert. So werden die Angaben genauer, ohne dass jemand dafür geschult werden muss.

  3. 03

    Der Betrag bestimmt die Freigabestufe

    Bis 1.000 € genehmigt die Teamleitung, darüber die Bereichsleitung, ab 10.000 € zusätzlich der Einkauf. Diese Schwellen ändern Sie später selbst im Editor.

  4. 04

    Die Genehmigung wird eingeholt

    Die zuständige Person erhält Aufgabe und E-Mail. Bleibt sie liegen, erinnert die Plattform und eskaliert nach Ihrer Regel. Die Fristen werden in Arbeitsstunden berechnet.

  5. 05

    Die Bestellung geht ins ERP-System

    Nach der Freigabe legt die Plattform die Bestellung über die Schnittstelle im ERP-System an, mit den Werten aus dem Antrag. Niemand muss etwas abtippen, und beide Systeme haben denselben Stand.

  6. 06

    Der Stand ist jederzeit sichtbar

    Antragsteller sehen ihren Vorgang im Portal, der Einkauf seine Auswertung im Dashboard. Beides sind Ansichten auf denselben Datenbestand, eine zusätzliche Liste muss niemand pflegen.

So entsteht ein Prozess wie dieser im Editor.

Spätere Anpassungen nehmen Sie selbst im Editor vor.

Was ein Ablauf kann

Die Bausteine eines Ablaufs

Alle Bausteine stehen ohne Programmierung und ohne Zusatzprodukt zur Verfügung.

Zeit

Fristen spielen in vielen Prozessen eine zentrale Rolle.

Die Reklamation muss in 24 Geschäftsstunden bestätigt sein, die Änderung braucht die Freigabe vor dem Wartungsfenster, die Unterweisung läuft nach zwölf Monaten ab. In nexxcite stellen Sie das ein, ohne zu programmieren.

  • Rechnen in Geschäftsstunden
  • Geschäftszeiten und Feiertage
  • Zeitgesteuerte Abläufe
  • Auslösung bei Grenzwerten

Daten

Anlegen, ändern, löschen, verknüpfen und Verknüpfungen lösen, auch über Beziehungen hinweg bis zu allen zugehörigen Positionen.

Steuerung

Verzweigung nach Bedingung, Schleifen über Datensätze, Dateien und Zeilen, Variablen, Wartepunkte und Rückfragen an die Person.

Andere Systeme

Aufrufe anderer Systeme mit Anmeldung, Start von Skripten und Programmen, E-Mail senden und empfangen, Anbindung an Ihr Benutzerverzeichnis.

Dateien

Anhängen, lesen, schreiben, löschen, zeilenweise verarbeiten. JSON, XML, Excel und CSV. Ablage im Dateisystem oder in Cloud-Speichern wie Azure Blob Storage und S3.

Assistenz

Sprachmodelle als optionaler Baustein im Ablauf: Feldwerte vorschlagen, Texte zusammenfassen und einordnen, Assistenz mit Zugriff auf Werkzeuge. Sie nutzen dabei Ihren eigenen KI-Zugang.

Zentral festgelegt

Regeln gelten überall, wo Daten bearbeitet werden

Sie sind am Datenmodell hinterlegt und greifen in der Oberfläche, über die Schnittstelle und in Abläufen im Hintergrund. Für Selbstverständlichkeiten brauchen Sie keine eigenen Automatisierungen.

Auslöser

Was einen Ablauf auslöst

  1. Klick

    Bedienung

    Ein Klick auf eine Schaltfläche, ein Eintrag im Menü, das Öffnen eines Formulars oder eine Aktion aus einer Liste heraus, auch für mehrere ausgewählte Datensätze gleichzeitig.

  2. Daten

    Änderung an Daten

    Ein Datensatz wird angelegt, geändert, gespeichert oder gelöscht. Der Ablauf kann vor oder nach dem Speichern greifen und die Verarbeitung bei Bedarf abbrechen.

  3. Zeit

    Zeitplan und Schwellwert

    Zeitgesteuert nach Kalender oder ausgelöst, wenn ein Wert eine Grenze über- oder unterschreitet, etwa eine Frist, die in 24 Geschäftsstunden abläuft.

  4. Mail

    Eingehende E-Mail

    Ein überwachtes Postfach nimmt Nachrichten entgegen. Regeln entscheiden anhand von Absender, Betreff, Inhalt und Anhängen, welcher Prozess daraus entsteht, einschließlich der Zuordnung zu einem bestehenden Vorgang.

  5. System

    Aufruf über die Schnittstelle

    Ein angebundenes System löst denselben Ablauf aus, den auch ein Klick auslöst. Es gibt keine zweite, abweichende Verarbeitung für maschinelle Aufrufe.

Der Ablauf ist sichtbar

Die Logik eines Prozesses ist jederzeit sichtbar

Gewachsen

Niemand überblickt, was an einem Datensatz hängt

Konfigurationen werden oft schwer wartbar, weil sich die Logik über Skripte, Auslöser und Automatisierungen verteilt, die irgendwann jemand angelegt hat.

  • Selbstverständlichkeiten als Automatisierung nachgebaut
  • Niemand weiß, welche Automatisierung wann greift
  • Logik als Text, lesbar nur für ihren Autor
  • Jede Änderung ein Risiko für den laufenden Betrieb
Mit nexxcite

Abläufe grafisch, Logik im Gesamtbild

Schritte, Verzweigungen und Schleifen werden grafisch angeordnet statt programmiert. Dieselbe Darstellung gibt es für die gesamte Geschäftslogik eines Datensatz-Typs.

  • Regeln am Datenmodell, Abläufe am Ereignis
  • Auf einen Blick: was beim Speichern passiert
  • Lesbar für Fachbereich und IT gleichermaßen
  • Änderungen im Entwurf, mit Freigabe und Möglichkeit zur Rücknahme

Häufige Fragen

Fragen aus der Praxis

Kann ein Ablauf auf einen Menschen warten?

Ja. Wartepunkte und Rückfragen an die Person sind Teil der Ablaufsteuerung, etwa eine Freigabe, die eingeholt wird, bevor der Ablauf weiterläuft.

Wie werden Feiertage und Geschäftszeiten berücksichtigt?

Geschäftszeiten und Feiertage sind eine eigene Definition. Fristen und Eskalationen rechnen in Geschäftsstunden statt in Kalenderstunden.

Kann ein Ablauf das Speichern verhindern?

Ja. Abläufe können vor dem Speichern greifen und die Verarbeitung abbrechen. Für einfache Prüfungen reicht oft schon eine Prüfregel mit eigener Fehlermeldung.

Werden Aufgaben im Hintergrund überwacht?

Ja. Aufgaben, die im Hintergrund laufen, werden überwacht. Läuft nexxcite auf mehreren Servern, ist festgelegt, welcher die Zeitpläne übernimmt. So läuft nichts doppelt.

Kann die KI Abläufe und Regeln anlegen?

Ja, wenn Sie das möchten. Sie beschreiben die Logik, etwa „bis 1.000 € gibt die Teamleitung frei, darüber die Bereichsleitung“, und die KI legt Regel und Ablauf im Entwurf an. Wirksam wird beides erst nach Ihrer Freigabe.

Live-Demo

Bringen Sie einen anspruchsvollen Ablauf mit

Am besten einen mit Ausnahmen, Fristen und einem anderen System in der Mitte. An einem solchen Ablauf sehen Sie, ob die Plattform zu Ihren Anforderungen passt.

  • Ihr Ablauf statt Musterprozess
  • Live gebaut im Editor, auf Wunsch mit KI
  • Remote oder vor Ort