Prozessplattformen werden ungleichmäßig genutzt. Der Service Desk sitzt den ganzen Tag im System. Die Bereichsleitung gibt zweimal pro Woche eine Bestellung frei, die Fachkraft in der Produktion meldet einmal im Monat einen Mangel. Eine Zählung nach benannten Personen behandelt alle drei gleich, als hätten sie einen Vollzeitplatz.
Die Lizenzierung nach gleichzeitig angemeldeten Nutzern bildet ab, wie tatsächlich gearbeitet wird. Gezählt werden die Sitzungen, die zur selben Zeit aktiv sind. Zwanzig Genehmigende, die über den Tag verteilt je ein paar Minuten arbeiten, belegen nicht zwanzig Lizenzen.
Das wirkt sich auch über den Preis hinaus aus: Sie können alle Beteiligten eines Prozesses in das System einbinden. Niemand muss die Freigabe mehr per E-Mail einholen, weil jemandem der Zugang erspart werden sollte. An solchen Stellen entstehen sonst häufig Lücken im Prozess.