In vielen gewachsenen Systemen gibt es die Oberfläche und daneben eine Schnittstelle, die später dazukam, mit eigener Abfragelogik und eigener Rechteprüfung. Daraus entsteht eine typische Sicherheitslücke: Ein Datensatz, der in der Oberfläche korrekt verborgen bleibt, ist über die Schnittstelle abrufbar, weil dort eine Prüfung fehlt.
Bei nexxcite gibt es diesen zweiten Weg nicht. Die Schnittstelle nutzt denselben Übersetzer und dieselbe Abfrageschicht wie die Oberfläche. Ein Datensatz, den eine Benutzerin nicht sehen darf, wird über die Schnittstelle als „nicht gefunden“ gemeldet. Die Meldung „nicht erlaubt“ würde bereits verraten, dass er existiert.
Dasselbe gilt für die KI. Die Werkzeuge des Assistenten haben keinen eigenen, erweiterten Zugang zur Datenbank. Sie gehen denselben Weg, im Sicherheitskontext der Person, die fragt. Das ist die technische Voraussetzung dafür, dass ein Datenschutzbeauftragter der Einführung eines Assistenten zustimmen kann.