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Architektur und Governance

Viele Anwendungen auf einer einheitlichen Architektur

Alles, was auf nexxcite entsteht, ob im Editor gebaut oder von der KI umgesetzt, liegt im selben Modell, läuft auf derselben Laufzeit und geht durch dieselbe zentrale Rechteprüfung. Für den Betrieb heißt das: Sie betreiben, aktualisieren und sichern eine Plattform, auch wenn darauf zwanzig Fachanwendungen laufen.

  • .NET, Container, SQL-Datenbank
  • Eine Laufzeit für alle Zugangswege
  • Entwurf, Freigabe, Rollback
  • Horizontal und vertikal skalierbar

Grundentscheidungen

Drei Grundentscheidungen prägen die Plattform

Jede Plattform beruht auf wenigen Grundentscheidungen, die sich später kaum ändern lassen. An diesen dreien können Sie prüfen, ob nexxcite zu Ihrem Haus passt.

Ein Modell Konfiguration ist Datenbestand, kein Quelltext Ein Formular, ein Ablauf, eine Berechtigungsregel sind Datensätze in der Datenbank, keine kompilierten Artefakte. Deshalb wirkt eine Änderung, ohne dass eine neue Version eingespielt werden muss.
Eine Laufzeit Kein zweiter Weg zu den Daten Oberfläche, Schnittstelle, KI-Werkzeuge und Hintergrundverarbeitung sind Eingänge in dieselbe Maschine. Keiner davon hat eigene Regeln.
Ihr Betrieb Betrieb bei uns oder bei Ihnen Eine Containeranwendung mit SQL-Datenbank: als SaaS, on-Premises oder in Ihrer privaten Cloud.

Architektur

Viele Anwendungen, ein einheitliches System

Ob Ihr Team im Editor baut oder die KI einen Entwurf liefert: Alles landet im selben Modell, läuft auf derselben Plattform und durchläuft dieselbe Rechteprüfung. Deshalb fügt sich auch die zwanzigste Anwendung in das bestehende System ein.

Ihre Anwendungen
  • IT-Service
  • Onboarding
  • Einkauf
  • Audits
  • Instandhaltung
  • Verträge
  • Kundenportal
  • + Ihr nächster Prozess
Ein gemeinsames Modell Editor und KI arbeiten am selben Modell
  • Daten Datenstrukturen, Felder, Beziehungen
  • Oberflächen Formulare, Listen, Dashboards
  • Abläufe Aufgaben, Fristen, Eskalation
  • Regeln Berechnungen, Bedingungen
  • Rechte Rollen, Datensätze, Felder
  • Gestaltung Themes, Navigation, Logos
  • Anbindung Schnittstellen, Verzeichnis, E-Mail
  • KI Assistenten, Werkzeuge, Wissen
Eine Plattform · eine Rechteprüfung Oberfläche, Schnittstellen, KI und Automatisierung durchlaufen dieselbe Rechteprüfung
Ihr Betrieb
  • SaaS
  • On-Premises
  • Private Cloud
  • Geclustert & hochverfügbar

Einzellösungen und Plattform im Vergleich

Einzellösungen und Plattform im Vergleich
Einzellösungen, programmiert oder generiert nexxcite
Ergebnis Eine weitere Codebasis, die jemand verstehen, testen und betreiben muss Bausteine auf der Plattform, lesbar und im Editor weiter bearbeitbar
Sicherheit Jede Anwendung hat ihre eigene Rechteprüfung, manchmal auch gar keine Eine zentrale Rechteprüfung für alles, was entsteht
Konsistenz Jede Lösung ist ein bisschen anders gebaut Dieselben Bausteine und Muster in jeder Anwendung
Änderung Neu entwickeln, neu testen, neu ausrollen Im Entwurf ändern, prüfen, freigeben und bei Bedarf zurücknehmen
Betrieb Mit jeder Anwendung wächst die Landschaft Eine Plattform, die als Ganzes aktualisiert und betrieben wird
Wissen Liegt im Quellcode oder in den KI-Verläufen einzelner Personen Liegt im Modell, sichtbar für das ganze Team

Der zentrale Punkt

Warum eine gemeinsame Laufzeit für die Sicherheit zählt

In vielen gewachsenen Systemen gibt es die Oberfläche und daneben eine Schnittstelle, die später dazukam, mit eigener Abfragelogik und eigener Rechteprüfung. Daraus entsteht eine typische Sicherheitslücke: Ein Datensatz, der in der Oberfläche korrekt verborgen bleibt, ist über die Schnittstelle abrufbar, weil dort eine Prüfung fehlt.

Bei nexxcite gibt es diesen zweiten Weg nicht. Die Schnittstelle nutzt denselben Übersetzer und dieselbe Abfrageschicht wie die Oberfläche. Ein Datensatz, den eine Benutzerin nicht sehen darf, wird über die Schnittstelle als „nicht gefunden“ gemeldet. Die Meldung „nicht erlaubt“ würde bereits verraten, dass er existiert.

Dasselbe gilt für die KI. Die Werkzeuge des Assistenten haben keinen eigenen, erweiterten Zugang zur Datenbank. Sie gehen denselben Weg, im Sicherheitskontext der Person, die fragt. Das ist die technische Voraussetzung dafür, dass ein Datenschutzbeauftragter der Einführung eines Assistenten zustimmen kann.

  • Ein Übersetzer für Oberfläche, Schnittstelle und KI
  • Berechtigungen werden in die Abfrage eingewoben, nicht nachträglich gefiltert
  • Regeln, Berechnungen und Validierungen greifen auf jedem Weg
  • Ein Ablauf per Schnittstelle löst dieselben Folgeaktionen aus wie per Klick
  • Verborgene Datensätze melden „nicht gefunden“, nicht „nicht erlaubt“
  • KI-Werkzeuge haben keine erweiterten Rechte

Governance

Jede Änderung ist nachvollziehbar und lässt sich zurücknehmen

Ob Ihr Team im Editor baut oder die KI umsetzt: Veröffentlicht wird nur, was ein Mensch gesehen und freigegeben hat.

Änderungen im Griff

Änderungen werden im Entwurf vorbereitet

Ohne Governance

Direkt im Produktivsystem

Ein Feld hier, eine Automatisierung dort, von unterschiedlichen Personen und ohne dokumentierten Grund. Mit KI geschieht das noch schneller.

  • Niemand sieht, was sich insgesamt ändert
  • Kein Stand, zu dem man zurückkehren kann
  • Die Frage „Warum ist das so?“ bleibt unbeantwortet
  • Jede Anwendung regelt Änderungen anders oder gar nicht
Mit nexxcite

Gesammelt, geprüft, freigegeben

Änderungen landen in einem Entwurf, sind dort einzeln sichtbar und werden gemeinsam veröffentlicht, sobald jemand freigibt.

  • Zu jeder Änderung ist der auslösende KI-Auftrag festgehalten
  • Rollback stellt den Stand vor der ersten Änderung wieder her
  • Die KI handelt höchstens mit den Rechten ihres Nutzers
  • Wer Konfiguration ändern darf, ist selbst eine Berechtigung

Die Schichten

Von der Definition bis zur Anzeige ohne eigenen Quelltext

Was passiert, wenn eine Benutzerin ein Formular öffnet, und warum dabei kein Code entsteht, den später jemand pflegen muss.

  1. 1

    Definitionen

    Die Konfiguration Ihrer Anwendung: Entitäten und ihre Felder, Beziehungen, Formulare, Listen, Dashboards, Abläufe, Regeln, Berechnungen, Rollen und Berechtigungen. Alles davon sind Datensätze in derselben Datenbank wie Ihre Fachdaten.

    • Änderbar im Browser, wirksam ohne Neustart
    • Zwischengespeichert mit einstellbarer Gültigkeitsdauer
    • Exportierbar und zwischen Umgebungen übertragbar
  2. 2

    Auswertung

    Zur Laufzeit werden Definitionen in ausführbare Anweisungen übersetzt: Aus einer Abfragedefinition wird eine Datenbankabfrage, aus einer Ablaufdefinition eine Folge von Schritten, aus einer Formel ein Wert.

    • Berechtigungsregeln werden hier in die Abfrage eingewoben
    • Berechnungen und Prüfregeln greifen an definierten Punkten im Lebenszyklus
    • Derselbe Übersetzer bedient Oberfläche, Schnittstelle und KI-Werkzeuge
  3. 3

    Darstellung

    Die ausgewertete Definition wird zu einem Anzeigemodell, das die Oberfläche rendert. Die Anzeigekomponenten enthalten keine Fachlogik. Sie stellen dar, was das Modell ihnen übergibt.

    • Serverseitig gerendert, ohne Anwendungslogik im Browser
    • Dieselben Komponenten für alle Prozesse
    • Hell- und Dunkelmodus, eigenes Branding je Rolle
  4. +

    Quer dazu: die Zugangswege

    Oberfläche, Schnittstelle für angebundene Systeme, KI-Werkzeuge des Assistenten und Hintergrundverarbeitung für Zeitpläne, Schwellwerte und Postfächer nutzen dieselben Schichten.

    • Kein Zugangsweg umgeht die Berechtigungsprüfung
    • Regeln und Validierungen greifen überall gleich
    • Ein Ablauf verhält sich per Schnittstelle wie per Klick

Technische Grundlage

Die technische Grundlage im Überblick

Anwendung

Eine .NET-Anwendung, ausgeliefert als Container. Die Oberfläche wird serverseitig gerendert; im Browser läuft keine Anwendungslogik, nur die Anzeige.

  • Container für Linux und Windows
  • Geringe Anforderungen an den Arbeitsplatz
  • Keine Installation auf den Endgeräten
  • Aktualisierung durch Austausch des Containers

Datenhaltung

Eine relationale SQL-Datenbank für Konfiguration und Fachdaten. Dateien wahlweise im Dateisystem, in Azure Blob Storage oder in S3-kompatiblem Speicher.

  • Dokumentierte Datenbankstruktur
  • Schemaänderungen über die Konfiguration, ohne Skripte
  • Dateiablage frei wählbar
  • Sicherung mit Ihren vorhandenen Werkzeugen

Skalierung

Mehrere Instanzen hinter einer Lastverteilung teilen sich dieselbe Datenbank. Für die Hintergrundverarbeitung ist festgelegt, welche Instanz sie übernimmt.

  • Horizontal durch weitere Instanzen
  • Vertikal durch Ausbau der vorhandenen
  • Clusterbetrieb, hochverfügbar
  • Geo-redundante Auslegung möglich

Anmeldung

Anbindung an Ihre bestehende Identitätsverwaltung. Rollen und Berechtigungen führt nexxcite, die Anmeldung selbst kann vollständig extern erfolgen.

  • OpenID Connect für einheitliche Anmeldung
  • LDAP und Active Directory
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung
  • Vertretungsregelungen im Berechtigungsmodell
  • Zugriff angebundener Systeme über OAuth 2.0

Betrieb

Was der Betrieb wissen muss

  • Aktualisierungen tauschen den Container aus. Konfiguration und Daten bleiben erhalten, weil sie in der Datenbank liegen und nicht im Abbild.
  • Ein Wechsel des Betriebsmodells erfordert keine Änderung an der Konfiguration.
  • Im Mehrinstanzbetrieb übernimmt genau eine Instanz Zeitpläne und Postfachabruf, damit keine Aufgabe mehrfach ausgeführt wird.
  • Der Zwischenspeicher für Definitionen ist in Gültigkeitsdauer und Verhalten einstellbar; gestreute Ablaufzeiten verhindern, dass alle Einträge gleichzeitig neu geladen werden.
  • Protokollierung in Datei und Standardausgabe, einbindbar in Ihre vorhandene Auswertung.
  • Diagnose an Bord: eine Entwicklerkonsole, eine Datenansicht und eine Erkennung für ungewollte Wiederholungen beim Aufbau der Oberfläche.

Was die Architektur nicht leistet

Keine frei programmierbare Oberfläche

Formulare, Listen und Dashboards entstehen aus den Bausteinen der Plattform. Wer eine Oberfläche mit eigenem Bedienkonzept oder eigener Gestaltung bis ins Detail braucht, ist mit einer Entwicklungsplattform besser bedient. Eingebettete Inhalte und eigenes HTML in Dashboards sind möglich, ersetzen aber keine Anwendungsentwicklung.

Keine Auslieferungsstrecke über mehrere Umgebungen

Innerhalb einer Umgebung laufen Änderungen über Entwurf, Freigabe und Rollback. Zwischen getrennten Umgebungen werden Definitionen exportiert und eingespielt. Einen durchgängigen Freigabeprozess über mehrere Umgebungen hinweg, wie ihn Entwicklungsplattformen mitbringen, bietet nexxcite nicht. In stark regulierten Umgebungen gehört dieser Punkt früh auf den Tisch.

Keine Rechenlogik jenseits von Formeln

Für Optimierungsverfahren, aufwendige Algorithmen oder umfangreiche Datenverarbeitung ist die Plattform nicht gemacht. Sie kann solche Verarbeitung anstoßen und ihr Ergebnis weiterverwenden, führt sie aber nicht selbst aus.

Häufige Fragen

Fragen aus technischen Bewertungen

Kann die KI an der Freigabe vorbei etwas ändern?

Nein. Jede Änderung der KI landet in einem Entwurf und wird erst wirksam, wenn jemand ihn freigibt. Dabei handelt der Assistent mit den Rechten seines Nutzers: Wer keine Rollen ändern darf, kann es auch über die KI nicht.

Wie kommen Definitionen von der Test- in die Produktivumgebung?

Definitionen sind Daten und lassen sich exportieren und einspielen. Der übliche Weg: in einer Testumgebung konfigurieren, dort prüfen und die geprüften Definitionen übertragen. Wie streng dieser Weg gelebt wird, entscheidet Ihr Haus.

Was passiert beim Ausfall einer Instanz?

Im Clusterbetrieb übernimmt die Lastverteilung. Laufende Sitzungen auf der ausgefallenen Instanz brechen ab und werden neu aufgebaut; die Daten sind nicht betroffen, weil sie in der Datenbank liegen. Für Zeitpläne und Postfachabruf gilt die Festlegung, welche Instanz zuständig ist.

Wie wird mit Schemaänderungen umgegangen?

Eine neue Entität oder ein neues Feld ist eine Konfigurationsänderung; die zugrunde liegende Struktur führt die Plattform mit. Für Sie heißt das: kein Migrationsskript, kein Abgleich zwischen Modell und Datenbank.

Können wir direkt auf die Datenbank zugreifen?

Lesend für Auswertungen ja, die Struktur ist dokumentiert. Für Schreibzugriffe empfehlen wir ausdrücklich den Weg über die Schnittstelle. Andernfalls umgehen Sie die Regeln und Prüfungen, für die die Plattform eine gemeinsame Laufzeit hat.

Wo liegen Zugangsdaten für angebundene Systeme?

Sie werden zentral verwaltet und gesondert berechtigt. Abläufe verweisen auf sie, enthalten sie aber nicht.

Technisches Gespräch

Prüfen Sie unsere Architektur im Detail

Verfügbarkeit, Datenhaltung, Anmeldung, Sicherung, Aktualisierung und Governance sind die Punkte, an denen sich eine Plattformentscheidung technisch bewähren muss. Wir gehen sie mit Ihnen durch, bevor Sie sich festlegen.

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